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Protest in Berlin wegen Afrin-Offensive: Raufereien mit Polizei - Fenster von Türken zerschlagen

Protest in Berlin wegen Afrin-Offensive: Raufereien mit Polizei - Fenster von Türken zerschlagen
Gestern zogen hunderte Demonstranten auf die Straßen des Berliner Bezirks Kreuzberg, um gegen den Einmarsch der Türkei in die nordwestliche Region Afrin in Syrien zu protestieren. Es kam mehrfach zu Zusammenstößen mit der Polizei. Einem offenbar türkischen Mann wurde ein Fenster eingeschlagen, weil er mit einer türkischen Flagge winkte.

Viele der Demonstranten schwenkten Flaggen der Fraueneinheit der YPG, der YPJ, und hielten Plakate in die Höhe. Während des Marsches winkte ein mutmaßlicher Türke mit einer türkischen Fahne aus dem Fenster seiner Wohnung, was unter den Demonstranten Wut auslöste. Einige von ihnen begannen, Steine und Flaschen in seine Richtung zu schleudern und zerschlugen dabei ein Fenster seiner Wohnung. Berichten zufolge wurden vier Männer und zwei Frauen von der Polizei festgenommen.

Seit Januar führt die Türkei eine Militäroperation in der kurdisch kontrollierten syrischen Region. Mittlerweile seien die Truppen bis kurz vor die gleichnamige Stadt Afrin vorgedrungen, wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte. Heute sollen laut kurdischen Quellen wie der kurdischen Nachrichtenagentur Firatnews Agency wieder türkische Luftangriffe erfolgt sein, die zahlreiche Verletzte forderten. Erdogan kündigte außerdem an, nach der Einnahme Afrins noch weitere Gebiete im Norden Syriens "befreien" zu wollen.

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