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Hamburg: "Nazis behindern!" - Erneut massiver Protest gegen Anti-Merkel-Kundgebung

Hamburg: "Nazis behindern!" - Erneut massiver Protest gegen Anti-Merkel-Kundgebung
Wie auch an den vorangegangenen Montagen kamen gestern in Hamburg Merkel-Gegner zum Protest zusammen und wieder protestierten Linke aller Schattierungen dagegen. Den rund 350 Teilnehmern der Versammlung "Merkel muss weg!" stellten sich rund 850 Gegendemonstranten entgegen. Die so genannte Antifa hatte im Vorfeld dazu aufgerufen, rund um den Dammtor Bahnhof "die Anreise der Nazis zu ihrer Kundgebung [zu] behindern".

Wie es im Polizeibericht zu den Protesten heißt, kamen der Aufforderung rund 100 Leute nach. "Die im Bahnhof befindlichen zirka 100 Versammlungsgegner wurden von der Bundespolizei aus dem Bahnhof auf den Theodor-Heuss-Platz gebracht." Ein 23-Jähriger wurde festgenommen, weil er eine Teilnehmerin der Versammlung "Merkel muss weg!" körperlich angegriffen und ihr eine Deutschland-Fahne geraubt haben soll.

Merkel-Gegner brachten verschiedene Plakate mit, wie "Ich bin kein Nazi und trotzdem anderer Meinung!" und "I have a dream: dass ich eines Tages ohne massiven Polizeischutz meine Meinung äußern kann". Von den Versammlungsgegnern wird den Aktivisten vorgeworfen, "Nazis", "Rechtsradikale" oder auch Pegida-Anhänger zu sein. Auch der Verfassungsschutz hatte zuvor vor angeblichen Rechtsextremisten auf der Kundgebung der Merkel-Gegner gewarnt. Zwar fänden sich dort auch unzufriedene Bürger ein, aber in der Mitteilung hieß es auch, dass "die eigentlichen Initiatoren nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes zum Teil einen Vorlauf in rechtsextremistischen Strukturen" hätten. Die Personen aus dem linken bis linksextremen Spektrum hatten zwei Protestversammlungen abgehalten. "Insgesamt waren bei dem heutigen Einsatz 1.118 Polizeibeamte eingesetzt", heißt es von der Hamburger Polizei.

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