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Afrin: Türkische Granaten in Wohngebiet eingeschlagen

Afrin: Türkische Granaten in Wohngebiet eingeschlagen
Aufnahmen von gestern Abend zeigen Szenen aus Afrin, als die Türkei ihre Angriffe auf die Region fortsetzte. In der Nähe des Zentrums schlugen mehrere Geschosse ein. Feuerwehrmänner kämpften gegen einen Brand an, der eine Reihe von Autos verschlang, während die Einheimischen in Sicherheit gebracht wurden.

Es ist zu sehen, dass auch Häuser beschädigt wurden. Über Verletzte ist bislang nichts bekannt. Laut einem Bericht der syrischen Nachrichtenagentur SANA, die sich auf Krankenhausquellen in Afrin beruft, wurden aber insgesamt seit Beginn der türkischen Offensive auf Afrin vor rund einem Monat bereits "175 Zivilisten getötet und mehr als 450 Zivilisten verletzt, wobei die meisten davon Kinder und Frauen waren". Das türkische Militär erklärte, dass "die Anzahl der Terroristen, die seit Beginn der Operation neutralisiert wurden, 1.715 beträgt."

Zu den verstärkten Angriffen gestern kam es, nachdem Pro-Regierungsmilizen die Region zur Unterstützung der kurdischen Milizen vor Ort gegen die türkische Offensive erreicht hatten. Der Militärkonvoi der Nationalen Verteidigungskräfte wurde laut türkischen Aussagen durch das Artilleriefeuer zum Rückzug gezwungen. Des Weiteren warnte die Türkei davor, neue Versuche zur Stationierung syrischer Truppen in dem Gebiet zu unternehmen. Das würde "sehr ernste Folgen" haben, sagte Ibrahim Kalin, Sprecher des türkischen Präsidenten. Die syrische Regierung verurteilt die türkische Militäroffensive aufs Schärfste und spricht von einer eklatanten Verletzung der syrischen Souveränität. Die Türkei pocht auf ihr Selbstverteidigungsrecht, da sie in den kurdischen Milizen in Syrien nahe der türkischen Grenzen eine Bedrohung sieht.

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