Türkei intensiviert Beschuss: Zahlreiche Verletzte nach angeblichem Afrin-Deal mit syrischen Truppen

Türkei intensiviert Beschuss: Zahlreiche Verletzte nach angeblichem Afrin-Deal mit syrischen Truppen
Zahlreiche Verletzte, darunter auch Kinder, wurden gestern in das Zentralkrankenhaus von Afrin gebracht, während das türkische Militär und Söldner, die der islamistisch dominierten FSA angehören, den Beschuss zahlreicher Dörfer in der kurdisch dominierten Region Nordsyriens intensivierten. Die Verwundeten sollen aus drei verschiedenen Dörfern eingeliefert worden sein.

Die jüngste Eskalation erfolgte nach Berichten über einen Deal zwischen pro-syrischen Regierungskräften und den Kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG). Nach Angaben des syrischen Staatsfernsehens beinhalte der Deal, dass syrische Streitkräfte in Afrin stationiert werden, um die YPG gegen die türkische Offensive zu unterstützen.

Aus der Türkei hieß es daraufhin, dass niemand ihre Offensive aufhalten könne. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu warnte die syrische Regierung davor, den kurdischen Milizen zur Seite zu stehen. "Jetzt stellt sich die Frage: Werden die Kräfte des Regimes [des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad] nach Afrin eindringen oder nicht? Und wenn sie eindringen, zu welchem Zweck? Wenn sie kommen, um die YPG auszulöschen, gibt es keine Probleme. Wenn sie aber die Terroristen [YPG] unterstützen, wird uns niemand aufhalten. Das gilt für Afrin, Manbidsch und den Osten des Euphrats."

Präsident Recep Tayyip Erdogan fügte dem heute hinzu, dass die Türkei mit einer Belagerung der Stadt beginnen werde, um einen Vormarsch der syrischen Truppen zu verhindern: "Die Vorbereitungen vor Ort dauern einige Zeit. In den kommenden Tagen werden wir die Stadt Afrin belagern; es ist sehr wichtig, dass wir überall sicher bleiben. Dank der Belagerung hat die YPG keinen Raum für Verhandlungen mit dem syrischen Regime."

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