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Hamburg: "Antifa" stellt sich erneut Merkel-Gegnern entgegen - Initiatorin gibt aus Angst auf

Hamburg: "Antifa" stellt sich erneut Merkel-Gegnern entgegen - Initiatorin gibt aus Angst auf
Am Montag zogen zum vierten Mal in Hamburg Merkel-Gegner auf die Straßen. Wieder stellten sich ihnen lautstark und zahlenmäßig deutlich überlegen linke und linksextreme Demonstranten entgegen. Etwa 700 Polizisten sorgten dafür, dass die Proteste friedlich verliefen.

Laut Polizeibericht nahmen etwa 230 an dem Protest gegen Merkel teil. "Im Umfeld [versammelten sich] geschätzte 800 Kundgebungsgegner."

Die ursprüngliche Initiatorin und Aktivistin Uta Ogilvie gab mittlerweile bekannt, dass sie die Montagsproteste aufgibt, weil sie Angst um ihre Kinder hat. Hintergrund ist, dass das Haus, in dem die Aktivistin mit ihrer Familie wohnt, attackiert wurde. Ein Fenster wurde eingeschlagen, die Fassade mit Farbe beschmiert, außerdem schrieben die Unbekannten groß "Heute knallt's" auf die Außenwand.

In ihrer Erklärung schildert sie: "Ich gebe auf. Warum? In erster Linie, weil ich meine Familie nicht schützen kann. Wer meine Geschichte in den letzten zwei Wochen verfolgt hat, weiß, dass es in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Anschlag auf mein Haus gab. Dahinter steckt die Antifa. Diese selbsternannten Anti-Faschisten haben nicht nur Autoreifen zerstochen, die Hauswand mit Schmutz beschmiert und ein Fenster zerschlagen. Diese Anti-Faschisten haben auch billigend in Kauf genommen, Leib und Leben meiner Familie zu riskieren. In diesem Fall Leib und Leben meiner Kinder, denn besagtes Fenster gehört zum Kinderzimmer. Ich möchte nicht darüber nachdenken, was hätte passieren können, wenn die Betten der Kinder direkt unter diesem Fenster stehen würden. Zum Glück ist das nicht der Fall. Das war nicht die einzige Bedrohung. Auf dem Weg zu meiner eigenen Demo wurde ich am selben Tag wieder angegriffen. Der Weg zum Versammlungsort wurde nämlich von der Antifa versperrt. Bei dem Versuch, mich durch die Menge zu bewegen, wurden mein lieber Vater und ich tätlich angegriffen. Erhellend ist: Die Antifa greift nicht nur Kinder und Frauen an, sondern auch Senioren. Doch hatten wir Glück, die Polizei konnte mich aus dem Mob fischen, bevor Schlimmeres passiert ist. Einen solchen Angriff haben nicht nur mein Vater und ich erlitten, sondern viele andere, was die Anzahl der Teilnehmer der Demo deutlich gedrückt hat."

In der Antifa-Szene wird ihr "Rücktritt als Organisatorin" begrüßt:

Ogilvie hat mittlerweile einen Spendenaufruf gestartet, da die Reparaturarbeiten an ihrem Haus sehr teuer seien und sie aus Angst vor weiteren Angriffen einen privaten Sicherheitsdienst engagieren möchte.

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, gab es auch gestern Angriffe auf Merkel-Gegner:

Die Gegner des Anti-Merkel-Protests sind der Meinung, dass es sich bei den Protestteilnehmern nicht um besorgte Bürger, sondern um "Neonazis", "Rassisten", AfD- und Pegida-Anhänger handelt, was ihre Aktionen rechtfertigen würde.

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