Zwei Tage auf dem Meer umhergetrieben – Argentinische Marine rettet Kajak-Fahrer

Zwei Tage auf dem Meer umhergetrieben – Argentinische Marine rettet Kajak-Fahrer
Dass er noch lebt, mochte wohl keiner mehr so recht glauben. Marcos Tabarcachi, ein 29-jähriger Kajak-Fahrer, galt schon zwei Tage lang als auf dem Meer verschollen, als eine Besatzung der argentinischen Marine ihn auf offenem Meer und wohlauf in seinem Kajak auffindet.

Wie er später berichtet, hatte er sich entschlossen gehabt, trotz starker Wellen in Küstennähe angeln zu gehen. Als er zurück an Land wollte, kam er jedoch mit seinem Kajak nicht mehr gegen die Wellen und die Strömung an. So verbrachte er bei rauer See und bloß in T-Shirt und Shorts zwei Tage in ständiger Angst vor dem Ertrinken. Einmal sei sein Kajak sogar umgekippt und es habe zehn Versuche in Anspruch genommen, es wieder umzudrehen und hineinzukommen, weil die Wellen so stark waren, erklärt er. Außerdem sei es sehr kalt gewesen. Als die Matrosen ihn zu sich an Bord holten, umarmten sie den sichtlich erschöpften Mann. An Land wurde er von Urlaubern mit Applaus begrüßt.

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