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Syrien: Tausende Frauen und Kinder ziehen gegen türkische Militäroperation auf die Straßen Afrins

Syrien: Tausende Frauen und Kinder ziehen gegen türkische Militäroperation auf die Straßen Afrins
Tausende von Frauen und Kindern sind gestern auf die Straßen von Afrin in Nordsyrien gezogen, um gegen die türkische Militäraktion in der Region zu protestieren. Die Demonstranten hielten Transparente mit Aufschriften wie "Erdogan ist der Mörder der Zivilbevölkerung" und "Afrin ist das Land unserer Vorfahren" in die Höhe, als sie 25 Tage nach Beginn der Offensive mit dem Titel "Olivenzweig" die Straßen Afrins entlang marschierten.

Mehrere Aktivistinnen und Politikerinnen waren unter den Versammelten, darunter Hadya Mohammed, die Co-Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung der Norddemokratischen Föderation Syriens. Sie sagte: "Wir verurteilen diese Angriffe und sagen: Und wenn nur noch Frauen in Afrin übrig sind, werden wir nicht zulassen, dass die Stadt fällt."

Andere gaben ähnlichen Gefühlen Ausdruck, wie Asia Abdullah, die Co-Vorsitzende der Bewegung für eine demokratische Gesellschaft. Sie meinte: "Afrin konnte 25 Tage lang standhalten." Hevi Mustafa, Co-Vorsitzende des Exekutivkomitees in der Region Afrin, erklärte: "Heute entscheiden Frauen wieder über ihr Schicksal."

Der Marsch fand unter dem Eindruck der fortgesetzten militärischen Operation der türkischen Streitkräfte in der Region statt. Kurz nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor mehr als drei Wochen die Einleitung der Militäroperation angekündigt hatte, startete das türkische Militär Luft- und Raketenangriffe auf kurdische Positionen in Afrin. Der türkische Präsident erklärte auch, dass das nächste Ziel für die türkischen Streitkräfte das syrische Manbidsch sein werde. Die Türkei betrachtet die in Nordsyrien aktiven Volksverteidigungseinheiten (YPG) als Erweiterung der in vielen Ländern verbotenen militanten Gruppe PKK.

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