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"120 Dezibel" - Aktivistinnen starten Kampagne gegen "importierte" Gewalt an Frauen in Europa

"120 Dezibel" - Aktivistinnen starten Kampagne gegen "importierte" Gewalt an Frauen in Europa
"Es kann nicht so weitergehen", sagt 120 Dezibel, eine kürzlich von einer Gruppe deutscher Aktivistinnen gegründete Initiative. Die Gruppe prangert Gewalt gegen europäische Frauen an, die nach Überzeugung der Beteiligten ihren Ursprung in der liberalen Einwanderungspolitik Deutschlands und der EU hat. Die Aktivistinnen sprechen von einem "Schrei gegen importierte Gewalt".

In einem Video zur Kampagne erinnern Initiatorinnen und Teilnehmerinnen an mutmaßlich auf junge Männer zurückgehende Mordfälle, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Ein Beispiel dafür ist jener der 15-jährigen Mia aus Kandel. 120 Dezibel klagen europäische Politiker und deren Flüchtlingspolitik an: "Wir sind nicht sicher, weil ihr uns nicht schützt. Weil ihr euch weigert, unsere Grenzen zu sichern. Weil ihr euch weigert, zu kontrollieren, wer hier rein kommt. Weil ihr euch weigert, Straftäter abzuschieben." Aufgrund der Migrationspolitik würden die europäischen Frauen "bald mit einer Mehrheit von jungen Männern aus archaischen Gesellschaften, in denen Frauen keine Rechte haben, konfrontiert werden".

Die Aktivistinnen geben sich kämpferisch:

Wir lassen uns das nicht mehr bieten. Wir organisieren uns. Wir wehren uns. Wir schlagen zurück.

Auch bestehende Organisationen, die sich frauenpolitischen Anliegen verschrieben haben, kommen nicht gut weg. "Sie predigen Feminismus und Frauenrechte, aber sie sind der wahre Feind der Frauen", sagen die Mitglieder von 120 Dezibel, die versichern, "schlechtes Gewissen" und "die Erinnerung an die Opfer" sein zu wollen. Ihr Video hat viel Zuspruch in sozialen Medien bekommen.

Kritiker behaupten, dass die Initiative zum Ziel habe, gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen und in Wahrheit eine Aktion der migrationskritischen "Identitären Bewegung" (IB) sei. Martin Sellner von der IB erklärte, dass er die Initiative der Frauen zwar unterstütze, 120 Dezibel aber keine "offizielle Aktion der Identitären" sei. Er gestand ein, dass einige der Frauen tatsächlich Mitglieder der Identitären Bewegung seien und ihn um Hilfe bei der Domain-Registrierung gebeten hatten, die Aktion selbst richte sich aber ausschließlich an Frauen.

Sellner selbst führte kürzlich ein Interview mit einer der Initiatorinnen. Diese klagt an, dass sich Gewaltfälle der angesprochenen Art häufen und quasi schon regelmäßig passieren, während "die ganzen etablierten Feminismus-Bewegungen es komplett versäumt haben, dieses Thema anzusprechen". Dabei habe "die objektive Sicherheitslage für Frauen in Europa und Deutschland abgenommen".



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