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Friedensgespräche für Syrien in Sotschi: Jubelrufe und lautes Schimpfen bei Lawrow-Rede

Friedensgespräche für Syrien in Sotschi: Jubelrufe und lautes Schimpfen bei Lawrow-Rede
Die Eröffnungsrede des russischen Außenministers auf dem syrischen Friedensforum in Sotschi ist am Dienstag ein wenig außerplanmäßig verlaufen. Nachdem Lawrow einen Brief des russischen Präsidenten Wladimir Putin verlesen hatte, ertönten von den Sitzen im Saal laute Zurufe von Befürwortern und Gegnern der russischen Syrienpolitik, so dass der Minister mehrfach unterbrochen wurde.

Der Vorfall steht fast sinnbildlich dafür, wie schwierig das Unterfangen ist, alle Parteien Syriens zusammenzubringen und einen gemeinsamen Konsens zu finden, um endlich Frieden in dem kriegsgeschüttelten Land zu schaffen. Vertreter verschiedener Fraktionen der syrischen Gesellschaft sind in die Schwarzmeer-Stadt Sotschi zum Gipfeltreffen angereist, um den Grundstein für ein Ende des seit 2011 wütenden Krieges in Syrien zu legen und die festgefahrenen Genfer Gespräche anzukurbeln.

Fast 1.600 Einladungen waren an eine Reihe von Gruppen und Einzelpersonen ergangen, um allen Seiten, die an einer friedlichen Lösung der syrischen Krise interessiert sind, eine Stimme zu geben. Einige nutzten diese Stimme jedoch auch, um lautstark aus der Reihe zu tanzen. Als Lawrow die Delegierten begrüßte, stand einer von ihnen auf, um seine Unterstützung für Moskau zum Ausdruck zu bringen, indem er auf Russisch "Es lebe Russland, es lebe die Freundschaft" brüllte. Als sich dem Mann noch ein paar Teilnehmer mehr anschlossen, musste der Minister den Chor unterbrechen und um Ruhe bitten.
Andere dagegen waren nicht so gut auf Moskau zu sprechen, denn mindestens ein Mann schimpfte während der Rede von Lawrow laut auf Arabisch. Der sichtlich verärgerte Mann kam erst zur Ruhe, als zwei Sicherheitsbeamte auf ihn zukamen, während die anderen Delegierten ihre "Es lebe Russland"-Gesänge wieder aufnahmen.

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