Paris: Abtreibungsgegner jagen und schlagen Femen-Aktivistinnen

Paris: Abtreibungsgegner jagen und schlagen Femen-Aktivistinnen
In Paris mussten gestern barbusige Femen-Aktivistinnen vor Abtreibungsgegnern fliehen, nachdem die Frauen einen Protest der Pro-Life-Demonstranten gestört hatten. Nachdem die Femen-Frauen den Protest gegen Abtreibungen gestürmt hatten und in Eimern "Nächstenliebe für Samenspender" sammeln wollten, begannen Protestteilnehmer, sie zu jagen. Einer der Beteiligten schlägt einer der Frauen den Eimer mit einem Hieb auf den Arm aus den Händen.

Andere jagen die Frauen mit Decken, um deren nackte Oberkörper abzudecken. Ein anderer Mann tritt einem der Mädchen den Eimer aus der Hand. Als ein anderer der Frau schützend zu Hilfe kommen will, schubst ihn einer der Abtreibungsgegner zu Boden. Die Frauen, die sich auf die nackten Oberkörper die Aufschrift "FEMEN-Hemden" hatten malen lassen, wurden schließlich von französischen Polizeibeamten umringt.

Die FEMEN-Bewegung wurde 2008 in der Ukraine gegründet und war schnell berüchtigt für ihre nackten Protestauftritte gegen Religion, Regierungen und andere öffentliche Institutionen. Die Gruppe ist 2013 aus der Ukraine geflohen, weil sie "Angst um ihr Leben und ihre Freiheit" hatte. Sie ist inzwischen in einer Reihe von Ländern verzweigt und hat ihren Hauptsitz in Paris.

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