Gegen Ausländerkriminalität und Nazi-Propaganda - NPD und Antifa protestieren in Dresden

Gegen Ausländerkriminalität und Nazi-Propaganda - NPD und Antifa protestieren in Dresden
Dutzende von Demonstranten der NPD haben sich gestern in Dresden zu einer Demonstration "gegen Ausländer-Kriminalität" versammelt. Die Antifa mobilisierte zum Gegenprotest und brachte etwa die gleiche Menge an Teilnehmern auf die Straße. Die Polizei hielt die beiden gegnerischen Demonstrationen auseinander.

Der Vorsitzende der Partei-Jugendorganisation "Junge Nationaldemokraten" (JN), Mike Müller, sagte, die Gruppe demonstriere gegen kriminelle Einwanderer, die in dem Gebiet mit Drogen handelten. Außerdem erwähnte er eine Messerstecherei, die sich am Silvesterabend vor Ort zugetragen habe. Eine Gruppe von circa 15 Personen arabischen Aussehens sei über sechs Jugendliche hergefallen. Einer von ihnen wurde durch eine Stichwunde in der Lunge schwer verletzt. Die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite versammelnden Gegendemonstranten riefen den NPD-Protestlern Slogans entgegen, darunter: Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda." Einer der Anti-NPD-Demonstranten wurde während der Demonstration festgenommen.

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