Fünf Stunden in der Kälte für einen Döner - Fanansturm bei Lukas Podolskis Imbiss-Eröffnung in Köln

Fünf Stunden in der Kälte für einen Döner - Fanansturm bei Lukas Podolskis Imbiss-Eröffnung in Köln
Rund 1.000 Menschen standen am Samstag in Köln bis zu fünf Stunden für einen Döner an. Was an diesem mit Fleisch gefüllten Fladenbrot so besonders war, dass man dafür stundenlang in der Kälte ausharrt? Fußballstar Lukas Podolski stand hinter der Ladentheke. Der ehemalige Fußballer von Bayern München und Arsenal bediente die Kunden persönlich, schnitt Fleischstücke und posierte bereitwillig in seinem Hoodie für Fotos inmitten des Medienrummels.

"Die Eröffnung eines Fünf-Sterne-Restaurants ist nicht mein Stil - ich bin nicht der Typ, der einen Anzug trägt", sagte der deutsche Nationalspieler im Ruhestand dem Kölner Stadt-Anzeiger. Er wird das Restaurant mit zwei Miteigentümern führen, die bereits sechs andere Döner-Buden in Köln betreiben.

Nach der Eröffnung einer Eisdiele und einer Brauerei wurde Podolski, der 2014 den Weltmeistertitel gewann, gefragt, ob er seinen Status zur Förderung von Junk Food nutzt. "Als Athlet verbrennt man in etwa zehn Minuten ein Eis zum Dessert oder einen Kebab", begründete es der gut gelaunte Stürmer, der derzeit in Japan spielt. Auf die Frage, ob dies der Beginn eines Imperiums für die Zeit nach der Pensionierung sei, antwortete der 32-Jährige, dass "Ideen einfach zu ihm kommen" und gab zu, dass er "keinen Geschäftsplan hat".