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Erdoğan: Jerusalem hat keine jüdische Geschichte - Es ist die Hauptstadt Palästinas

Erdoğan: Jerusalem hat keine jüdische Geschichte - Es ist die Hauptstadt Palästinas
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte gestern bei einem Treffen der AK-Partei Cankiri seine Hoffnung, dass in der palästinensischen Hauptstadt, Ost-Jerusalem, eine türkische Botschaft eröffnet wird. Während seiner Rede behauptete Erdoğan auch, Jerusalem sei historisch gesehen muslimisch und christlich, aber nicht jüdisch.

"Sie können Jerusalem, das eine Hauptstadt für Muslime ist, weder den Juden noch den Hebräern zuweisen. Es gibt hier eine uralte Geschichte von Muslimen und Christen, aber nicht von anderen", behauptet er. Erdoğan hatte kürzlich auf dem Gipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul  muslimische Führer aufgefordert, Jerusalem als Hauptstadt Palästinas anzuerkennen. Am Ende des Sondergipfels wurde Ost-Jerusalem in einer gemeinsamen Erklärung als palästinensische Hauptstadt anerkannt. Gestern erklärte Erdoğan: "Wir haben es [Jerusalem] bereits vor geraumer Zeit als Hauptstadt Palästinas anerkannt. Aber da Jerusalem belagert wird, können wir unsere Botschaft dort nicht eröffnen", sagte Erdoğan und fuhr fort: "So Gott will, ist der Tag nahe, an dem wir mit Gottes Erlaubnis bald unsere Botschaft dort eröffnen werden.“

Außerdem befürchte er, dass Mekka und Medina ebenfalls an Nicht-Muslime "verloren" gehen könnten. „Wir können Medina nicht beschützen, wenn Jerusalem geht. Wir können Mekka nicht beschützen, wenn Medina geht. Wenn wir Mekka verlieren, verlieren wir die Kaaba“.

In Ost-Jerusalem befindet sich die al-Aqsa-Moschee. Sie gilt als drittheiligste Moschee im Islam, weshalb die Stadt für Muslime besonders wichtig ist. 

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