Jerusalem: Palästinenser sticht aus heiterem Himmel auf israelischen Wachmann ein

Jerusalem: Palästinenser sticht aus heiterem Himmel auf israelischen Wachmann ein
Am Zentralen Busbahnhof in Jerusalem ist es zu einer Messerattacke auf einen israelischen Sicherheitsbeamten gekommen. Den Angriff am Sonntag zeichnete eine Überwachungskamera auf. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 24-jährigen palästinensischen Mann.

Die Aufnahmen zeigen, wie der Mann seine Jacke auszieht. Dann holt er ein Messer hervor und sticht es aus heiterem Himmel mit großer Wucht in die Brust des Wachmanns. Anschließend flieht er, kann aber wenig später von einem Passanten und einem Polizisten gefasst werden. Das Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Israelischen Medien zufolge wurde der Wachmann so schwer verletzt, dass er im Koma liegt und künstlich beatmet werden muss. Am Dienstagabend, dem ersten Tag des jüdischen Chanukka-Festes, meldeten erste israelische Quellen jedoch, dass sich der Wachmann auf dem Weg der Besserung befinde und den Anschlag wahrscheinlich überleben werde.

Der Angriff fand inmitten von Unruhen in den umstrittenen Gebieten statt, nachdem US-Präsident Donald Trump kürzlich angekündigt hatte, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Bislang gehen Ermittlungsbehörden von einem Einzeltäter aus, israelische Medien machen jedoch die jüngste Rhetorik der Palästinenserorganisation für den Vorfall verantwortlich.

In diesem Zusammenhang verweisen sie auf die so genannte "Messer-Intifada", im Zuge derer palästinensische Terroristen wahllos und auf offener Straße auf Sicherheitsbeamte und arglose Zivilisten einstechen, und die bereits im Oktober 2015 begonnen hat. Israelische Medien gehen in diesem Zusammenhang von einer mittlerweile deutlich dreistelligen Zahl an Messerangriffen aus, die sich in diesem Zusammenhang ereignet haben sollen. Die Attentäter, vielfach sogar Minderjährige, werden von den führenden Palästinenserorganisationen als "Märtyrer" verherrlicht, sollten sie selbst bei ihren Angriffen getötet werden.

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