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Proteste wegen Jerusalem-Anerkennung in Ramallah: RT-Journalist wird zwischen Fronten verletzt

Proteste wegen Jerusalem-Anerkennung in Ramallah: RT-Journalist wird zwischen Fronten verletzt
Die israelische Armee und palästinensische Demonstranten sind in der von der Palästinenserbehörde regierten Stadt Ramallah schwer zusammengestoßen. Die israelischen Einsatzkräfte feuerten Tränengasgeschosse auf die revoltierende Menge, aus der heraus immer wieder Steinwürfe erfolgten. Ein Crew-Mitglied unserer Kollegen von RT Arabic war vor Ort, um die Proteste gegen Trumps Anerkennung von Jerusalem als israelische Hauptstadt mit seiner Kamera zu begleiten.

Dabei bekam ein Crew-Mitglied soviel Tränengas ab, dass er in einen Zustand der Lethargie versetzt wurde. Er war nicht mehr ansprechbar, taumelte hin und her. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dutzende von Palästinensern wurden bei Zusammenstößen in Bethlehem, Ramallah und anderen Teilen der Westbank mit der israelischen Armee verletzt. Diese hatte zuvor ihre Streitkräfte in Ostjerusalem und der Westbank in Erwartung jeglicher Entwicklungen verstärkt hat. Massenkundgebungen fanden in mehreren Teilen des so genannten Westjordanlandes und im Gazastreifen statt. Die Teilnehmer verurteilten die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und die Stadt als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die Palästinensergruppen hatten zuvor auch einen Generalstreik ausgerufen.

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