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Okinawa: US-Marinesoldat wegen Vergewaltigung und Mord zu lebenslanger Haft verurteilt

Okinawa: US-Marinesoldat wegen Vergewaltigung und Mord zu lebenslanger Haft verurteilt
Der ehemalige US-Marinesoldat Kenneth Franklin Shinzato wurde wegen Vergewaltigung und Mordes an einer einheimischen Frau auf der Insel Okinawa zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Naha-Bezirksgericht befand Kenneth Franklin Shinzato für schuldig, die 20-jährige Rina Shimabukuro im April letzten Jahres getötet zu haben. Shinzato, der seinen Nachnamen von Gadson änderte, nachdem er seine japanische mittlerweile Ex-Frau geheiratet hatte, leugnete, dass er geplante hatte, sein Opfer zu töten.

Der Verteidiger Takaesu Toshimitsu sagte, sein Mandant sei von der heutigen Entscheidung "enttäuscht". "Der Angeklagte behauptete, er habe keinen Mordversuch unternommen, und das wurde vom Gericht abgelehnt, deshalb ist er, glaube ich, enttäuscht." Zum Zeitpunkt des Mordes arbeitete Kenneth Shinzato für die US-Luftwaffe auf der Kadena Air Base.

Der Fall hatte für Empörung bei den Einwohnern von Okinawa gesorgt. Schon lange war die Kritik darüber laut, dass 26.000 US-Bedienstete auf der Insel anwesend sind.

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