"Amerikas Opioid-Epidemie" - Virales Video zeigt Kassierinnen völlig high beim Dienst

"Amerikas Opioid-Epidemie" - Virales Video zeigt Kassierinnen völlig high beim Dienst
In den USA tauchte ein Video auf YouTube auf, das innerhalb weniger Tage eineinhalb Millionen Mal geklickt wurde. Es zeigt zwei Kassierinnen, die anscheinend infolge des Konsums von Opioiden völlig benebelt und lethargisch sind. Dennoch versuchen sie irgendwie ihre Arbeit durchzuführen. Währenddessen steigt die Zahl der Toten durch die stark abhängig machenden Substanzen rapide und stetig.

Das Video zeigt zwei Kassierinnen in den USA, die offensichtlich Drogen genommen haben. Die Betroffenen befinden sich in einem völlig benommenen Zustand. Zu Beginn des Videos scheinen die beiden Frauen zu schlafen. Die eine hat ihren Kopf in den Nacken gelegt, ihren Mund weit geöffnet, die Augen geschlossen. Die andere döst mit hängendem Kopf. Als eine Kundin auf sich aufmerksam macht, erwacht vorerst nur eine, etwas später die andere, aber sie scheint immer wieder wegzutreten. Beide haben größte Schwierigkeiten beim Einscannen und Verpacken der Gegenstände und erledigen dies sehr lethargisch.

In den Vereinigten Staaten steigt die Anzahl der Todesfälle durch Opioid-Überdosierungen fortlaufend. Das Video ist in Sonoma County in Kalifornien entstanden. Es wurde auf YouTube unter dem Titel "Amerikas Opioid-Epidemie" veröffentlicht und wird viral geklickt. Die zwei Frauen stehen offenbar unter dem Einfluss von stark abhängig machenden Opioidanalgetika.

In den USA hat der Opiatkonsum in den letzten Jahren stetig zugenommen. Jedes Jahr sterben Tausende von Menschen. Nach Angaben des US-amerikanischen National Institute on Drug Abuse sterben täglich mehr als 90 Amerikaner an einer Überdosis dieser Substanzen.
"Der Missbrauch und die Abhängigkeit von Opioiden - einschließlich verschreibungspflichtiger Schmerzmittel, Heroin und synthetischer Opiate wie Fentalinen - ist eine ernste nationale Krise, die die öffentliche Gesundheit, die soziale Lage und das wirtschaftliche Wohlbefinden beeinträchtigt", berichtet die Regierungsbehörde.