"Ähm 5.000, 4.000 - nein 500": Armeesprecher hat keine Ahnung, wie viele US-Soldaten in Syrien sind

"Ähm 5.000, 4.000 - nein 500": Armeesprecher hat keine Ahnung, wie viele US-Soldaten in Syrien sind
US-Armeesprecher und Generalmajor James B. Jarrard, der auch Kommandant im Rahmen der Operation Inherent Resolve gegen den IS in Syrien und im Irak ist, hat am Dienstag via Videoschaltung ein Pressebriefing gegeben. Thematisch ging es um die Fortschritte im Kampf gegen den IS. Ein Journalist fragt Jarrard im Laufe des Briefings, wie viele US-Truppen sich aktuell in Syrien und im Irak befinden. Der Armeesprecher ist sichtlich mit der Frage überfordert und gerät mächtig ins Straucheln.

Er antwortet: "Ääh... also es sind... wir haben...ähhhm 55.000 syrische oder 5.000... ohhh, tut mir leid. Ich denke, es sind knapp 4.000 US-Soldaten in Syrien, die die Bemühungen unterstützen in... ähhmmm gegen den IS und die SDF unterstützen."

Der Journalist fragt daraufhin überrascht: "Sie haben also 4.000 US-Soldaten in Syrien? Also ich dachte, dass es offiziell bloß 1.000 sind?"

Jarrard entschuldigt sich daraufhin und sagt: "Entschuldigen Sie, ich habe es falsch formuliert. Es sind etwa 500 Soldaten in Syrien." Daraufhin bricht unter den Pressevertretern Gelächter aus.

Der US-Einsatz in Syrien ist stark umstritten, da es für ihn weder ein UN-Mandat noch eine Erlaubnis seitens der legitimen Regierung Syriens gibt. Damit wäre er jedoch völkerrechtswidrig. Es gibt Spekulationen, dass die USA weitaus mehr Soldaten in Syrien stationiert haben als die derzeit offiziell genannte Anzahl von 503.

Dass sich die US-Truppen völkerrechtswidrig in Syrien befinden, räumt sogar Raymond Thomas ein, Leiter des Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten.

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