Norwegen: Suche nach Vermissten des abgestürzten russischen Hubschraubers geht weiter

Norwegen: Suche nach Vermissten des abgestürzten russischen Hubschraubers geht weiter
Die Suche nach den Vermissten des abgestürzten russischen Mi-8-Hubschraubers in der Nähe der norwegischen Insel Spitzbergen wurde am Montag fortgesetzt. Nach Angaben des russischen Ministeriums für Zivilschutz (EMERCOM) haben die Rettungskräfte bislang über 63.000 Quadratmeter Meer abgesucht.

EMERCOM verwendet einen ferngesteuerten Tiefsee-Apparat, um die Absturzstelle am Meeresgrund zu erkunden. Die Betriebszeit des Geräts beträgt 7 Stunden und 45 Minuten.
Retter des EMERCOM-Teams suchten nicht nur auf See, sondern auch auf dem Festland. Die Suchaktivitäten entlang der Küste des Isfjorden werden von vier mobilen Rettungsteams durchgeführt.

Mehr als 40 Rettungskräfte aus dem russischen Katastrophenschutzministerium sind an der Suche nach dem Hubschrauber beteiligt, darunter 17 Taucher. Der Mi-8-Hubschrauber hatte fünf Besatzungsmitglieder und drei Wissenschaftler an Bord, als er am 26. Oktober abstürzte. Es ist anzunehmen, dass wahrscheinlich alle acht Personen an Bord ums Leben kamen.

Eines der Opfer konnte am Montag geborgen werden, 130 Kilometer von der Unfallstelle entfernt. 

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion einschalten

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion einschalten.

Mehr lesen: Abgestürzter russischer Helikopter auf Meeresgrund gefunden