Memmingerberg: Atombunker aus dem Kalten Krieg soll größte Cannabisfabrik werden

Memmingerberg: Atombunker aus dem Kalten Krieg soll größte Cannabisfabrik werden
Am Dienstag stellte ein Allgäuer Unternehmen einen ehemaligen deutschen Atombunker aus der Zeit des Kalten Krieges als künftigen Wirtschaftsstandort vor. Die Anlage soll in die größte legale Cannabisfabrik des Landes umgewandelt werden.

Der Bunker im bayerischen Memmingerberg, der ursprünglich für den Schutz von NATO-Bündnispartnern im Falle eines Atomangriffs gedacht war, wird nun Cannabispflanzen schützen, die für den medizinischen Gebrauch angebaut werden.
Der Geschäftsführer der BUNKER Pflanzenextrakte UG, Christoph Rossner, hat den Wandel begleitet. Ihm zufolge ist das Gebäude bestens für das Vorhaben geeignet, da es ein hohes Maß an Schutz für die wertvollen Cannabispflanzen gewährleistet.
"Sie sehen hier in diesem Raum und im ganzen Gebäude, dass es sehr, sehr sicher ist. Wir haben einen Bunker, und wir brauchen das alles für die Sicherheit unseres Labors", sagte er.
Rossner erkannte das ungenutzte wirtschaftliche Potenzial der Plantage auf dem deutschen Markt und den hohen Umsatz, den die Erträgnisse seiner Anlagen erzielen könnten. Gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung hat der Geschäftsführer seine Vision verwirklicht.

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