Kolumbien: Verhaftungen und Zusammenstöße mit der Polizei bei Taxifahrer-Protest gegen Uber und Co.

Kolumbien: Verhaftungen und Zusammenstöße mit der Polizei bei Taxifahrer-Protest gegen Uber und Co.
In Bogotá haben am Montag Taxifahrer einen unbefristeten Streik begonnen, um gegen Fahrdienste wie Uber und Cabify zu protestieren. Sie wollen Gesetze erzwingen, die auch diese Anbieter den geltenden Regulierungen für ihren Sektor unterwerfen sollen.

Die Spannungen entluden sich, als Taxifahrer die Straßen blockierten und sich aus Protest weigerten, ihre Autos zu verlassen. Die Polizei entfernte die Betreffenden dann gewaltsam aus ihren Pkws und nahm zahlreiche Fahrer fest.
Es gibt fast 53.000 registrierte Taxis in der Stadt Bogotá in Kolumbien, in der fast 8 Millionen Einwohner leben.
Konzessionierte Taxifahrer fordern nun von der Superintendentur für Industrie und Handel, Maßnahmen gegen die Konkurrenz durch die App-basierten Unternehmen zu ergreifen. Nach Angaben des Verkehrsministeriums haben Uber und Cabify jedoch in Kolumbien das Recht, auf dem Wege ihrer Smartphone-Anwendungen zu operieren.