Mord im Gefängnis: Häftling tötet Zellengenossen und verschleppt von Wachen unbemerkt die Leiche

Mord im Gefängnis: Häftling tötet Zellengenossen und verschleppt von Wachen unbemerkt die Leiche
Gespenstische Aufnahmen einer Überwachungskamera aus einem Gefängnis in London zeigen den anfangs unbemerkt gebliebenen Mord. Ein Häftling soll seinen Zellengenossen getötet haben. Am nächsten Morgen zieht er die Leiche in einem Bettbezug aus der Zelle heraus, um sie im gemeinschaftlichen Duschraum abzulegen. Andere Häftlinge sowie das Wachpersonal bemerken nicht, was sich vor ihren Augen abspielt.

Das Video des brutalen und skrupellosen Mordes wurde im Elgin Middlesex Detention Centre in London aufgenommen. Die Aufnahmen der Überwachungskamera wurden nun veröffentlicht. Der mutmaßliche Mörder namens Anthony George wurde am 7. Oktober des Mordes an seinem 29-jährigen Zellengenossen schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Tat geschah bereits am 31. Oktober 2013. Er soll seinen Zellengenossen Adam Kargus geschlagen, getreten und letztendlich erstickt haben.

Während seiner Anhörung sagte George, er sei betrunken gewesen, als er Kargus tötete, nachdem er den Inhalt einer Toilettenschüssel getrunken hatte, die voll war von einem Gebräu aus fermentierten Früchten. Vor Gericht erklärte eine Krankenschwester des Gefängnisses, dass sie sich in der Nacht, in der Kargus getötet wurde, an die Wachen gewandt habe, weil sie glaubte, dass George betrunken sei. Die Wachen beschlossen aber wegen Personalmangels, sich erst am nächsten Morgen darum zu kümmern.

Die Aufnahmen zeigen durch das Zellenfenster, dass George seinen Zellengenossen Kargus immer wieder attackiert, während er das Gesicht des Mithäftlings gegen das Glas drückt. Andere Insassen klopfen lautstark gegen ihre Zellenfenster, als sie von der Prügelei mitbekommen. Die Wachen reagieren aber nicht, obwohl sich die Prügelei über eine Stunde hinzieht.

Am nächsten Morgen kann man George auf dem Video sehen, wie er seine Zelle verlässt. Er lässt sich von einem anderen Häftling dabei helfen, die Blutspuren verschwinden zu lassen und die Leiche in ein Bettlaken einzuwickeln. Zwei weitere Häftlinge wurden ebenfalls in dem Fall angeklagt.