Zahlreiche Verletzte in Spanien nach Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken gegen das Referendum

Zahlreiche Verletzte in Spanien nach Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken gegen das Referendum
In über 160 Schulen, welche als Wahllokale genutzt werden sollten, hielten sich am Sonntag Demonstranten auf, viele davon Eltern und Kinder. Die Polizei führte die gerichtliche Anweisung, die Wahlen zu verhindern, teils mit brutaler Vehemenz aus.

Rettungskräfte erreichten den Bereich in der Nähe einer Wahlstation an der Ramon Llull Schule und versorgten die Verwundeten, die später in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht wurden. In der Nähe einer Jesuitenschule hielten Demonstranten einen Sitzstreik ab.

Zahlreiche Bürger marschierten durch die Straßen. Auf einem Banner war zu lesen

Der Faschismus schreitet voran, wenn wir nicht kämpfen!"

Joan, ein verwundeter Wähler, sagte der Presse, dass die Polizei Gummigeschosse auf die Bürger abfeuerte sowie von Schlagstöcken Gebrauch machte, auch gegen Frauen und Kinder.

Mehr als 5 Millionen Katalanen wurden in ganz Katalonien zur Wahl aufgerufen, an der Wahl in 2.315 Wahllokalen in ganz Katalonien teilzunehmen, wovon die Polizei bis zum Morgen bereits einen Großteil gesperrt hatte.


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