Endspurt in Syrien: Russische Bomber zerstören Militärgerät und Kämpfer des IS & der Al-Nusra-Front

Endspurt in Syrien: Russische Bomber zerstören Militärgerät und Kämpfer des IS & der Al-Nusra-Front
Russland hat in den vergangenen Tagen massive Angriffe auf IS- und Al-Nusra-Terroristen in Syrien gestartet und Aufnahmen davon veröffentlicht. Der Krieg gegen den IS in Syrien befindet sich in der Endphase. Rund 90 Prozent jener Gebiete, die vor der russischen Offensive noch weitläufig unter IS-Kontrolle standen, sind wieder unter Regierungskontrolle. Das russische Verteidigungsministerium erklärte außerdem, dass US- und SDF-Kräfte sich frei und unbehelligt im IS-Hinterland bewegen.

In dem Videozusammenschnitt sind die russischen Luftschläge auf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" in der syrischen Provinz Idlib zu sehen. Eine Reihe von Kriegsgerätschaften und Mehrfachraketenwerfersystemen sowie ein Untergrundstützpunkt und Produktionsstätten für Autobomben der Terroristen konnten die Einsatzkräfte erfolgreich zerstören.

Am Dienstag dementierte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, Behauptungen der Assad-feindlichen Ein-Mann-Organisation "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" mit Sitz in Großbritannien über angebliche Luftangriffe der russischen Luftstreitkräfte auf Zivilistengebiete in der Provinz Idlib. Er wies darauf hin, dass russische Kampfflieger am Montag zehn Luftschläge auf IS-Stellungen in dieser Region flogen und dass die Stützpunkte der Terrormiliz weit von jedweden Ortschaften entfernt liegen.

Außerdem wies Konaschenkow auf merkwürdige Beobachtungen bezüglich der US-Kräfte in Syrien und ihrer Verbündeten, den SDF, hin. Diese könnten sich demnach unbehelligt auf IS-Territorium bewegen, ohne angegriffen zu werden. Russland habe mit den Terroristen hingegen ganz andere Erfahrungen gemacht. Er fragte: "Mit wem und gegen wen kämpfen die US-Sondereinheiten eigentlich in Syrien?"

Hier gibt es die Erklärung von Igor Konaschenkow.

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Gestern Mittag griffen russische Langstreckenbomber des Typs Tu-95MS Objekte der Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien an. Die Maschinen starteten am Flugplatz Engels und überflogen Gebiete im Iran und im Irak. Im Luftraum von Syrien zerstörten die strategischen Bomber die wichtigsten Objekte des IS und der Al-Nusra-Front in den Provinzen Deir ez-Zor und Idlib. Die unerwarteten Luftangriffe hatten die Zerstörung von Kommandoposten der Terroristen, Konzentrationsbereichen von Geräten und Kämpfern sowie Munitionslagern zur Folge. Kampfjets der Typen Su-30 und Su-35 begleiteten die Langstreckenbomber.

Die Raketenschläge wurden gegen IS-Objekte durchgeführt, um die Offensive der Syrisch Arabischen Armee zur Beseitigung des letzten Brückenkopfes der Terroristen zu unterstützen.

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