„Werde AfD-Fraktion nicht angehören“ - Frauke Petry lässt bei BPK „Bombe platzen“

„Werde AfD-Fraktion nicht angehören“ - Frauke Petry lässt bei BPK „Bombe platzen“
Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat gerade während einer Pressekonferenz erklärt, dass sie nicht der AfD-Fraktion im Bundestag angehören wird. Sie habe sich nach langen Überlegungen zu diesem Schritt entschieden. Unmittelbar danach verließ sie die gemeinsame Pressekonferenz der Parteiführung mit Alice Weidel, Alexander Gauland sowie Jörg Meuthen.

Erst heute Morgen hatte Petry im ZDF den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland für seine Rede gestern auf der AfD-Wahlparty nach den ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl scharf kritisiert. Gauland erklärte, dass die AfD „Merkel jagen werde“.

"Das ist die Rhetorik, glaube ich, von der ich gesprochen habe, dass gerade der bürgerliche Wähler sie nicht als konstruktiv empfindet", sagte Petry dazu im Morgenmagazin. Heute erklärte sie, dass es einen innerparteilichen Dissens gebe. Sie wolle eine Regierungsfähige AfD, die den Wählern klare Angebote macht. Die Partei wurde allerdings in den vergangenen Monaten als anarchische Partei wahrgenommen. Sie möchte aber "Realpolitik im guten Sinne einer konservativen Politik" machen, so Petry. Jörg Meuthen, Co-Vorsitzender der AfD, erklärte im direkten Anschluss zu Petry, dass der Auftritt nicht mit der Parteispitze abgesprochen wurde und bezeichnete ihn als „geplatzte Bombe“.

Trends: # Bundestagswahl 2017