"Nicht besonders kreativ" - Merkel kommentiert erneute Proteste bei Wahlkampfauftritt in Schwerin

"Nicht besonders kreativ" - Merkel kommentiert erneute Proteste bei Wahlkampfauftritt in Schwerin
"Ich finde das nicht besonders beeindruckend, wenn manche alle Möglichkeiten der Demokratie darauf reduzieren, nur zu pfeifen – nicht besonders kreativ", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern ihren Gegner in Schwerin. Diese hatten ihren Protest gegen die Politik der Kanzlerin, wie bereits in vielen anderen Städten zuvor, durch Pfeifen und Rufen kundgetan. Schon bei ihrer Ankunft wurde die Kanzlerin von Trillerpfeifen und Menschen, die "Merkel muss weg" brüllen, begrüßt.

Auf der Wahlkampfveranstaltung hielt sie außerdem fest, dass die Wahl noch nicht entschieden sei und es auf jede einzelne Stimme ankäme. Sie betonte außerdem, dass sie sich "bessere Beziehungen zu Russland" wünsche - fügte dann aber hinzu, dass Russland dazu die Grenzen anderer Staaten akzeptieren müsse, womit sie auf die Abspaltung der Krim von der Ukraine und deren Aufnahme in die Russische Föderation anspielte.

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