Libyen: Küstenwache soll angeblich Migranten-Boote im Mittelmeer verbrannt haben

Libyen: Küstenwache soll angeblich Migranten-Boote im Mittelmeer verbrannt haben
Die libysche Küstenwache hat am Samstag rund 1.050 Migranten auf dem Mittelmeer aufgespürt und zu sich an Bord geholt. Berichten zufolge sollen sie anschließend die acht Schlauchboote, auf denen die Flüchtlinge und Migranten es nach Europa schaffen wollten, abgebrannt haben. Die Videoaufnahmen zeigen aufgelesene und gerettete Menschen und eines der Schlauchboote, das in Flammen aufgeht.

Die Migranten und Flüchtlinge wurden anschließend von der libyschen Küstenwache zurück nach Libyen in die Küstenstadt Zawya, westlich von Tripolis, gebracht. Die libysche Küstenwache verhindert, dass Migranten versuchen, das Mittelmeer nach Europa zu überqueren. Sie wird durch die Europäische Union unterstützt.