Nordkorea startet erneut Rakete: Südkorea droht mit "unwiederbringlicher Zerstörung"

Nordkorea startet erneut Rakete: Südkorea droht mit "unwiederbringlicher Zerstörung"
Erneut hat Nordkorea eine Rakete abgefeuert, die über den Norden Japans hinwegflog. Die Rakete löste, wie schon Ende August, auf der japanischen Insel Hokkaido das "J-Alert-Warnsystem" aus. Erst vor wenigen Tagen hatte der UN-Sicherheitsrat seine Sanktionen gegen Nordkorea verschärft. Aufgrund des jüngsten Raketenstarts gegen Mitternacht unserer Zeit haben die USA und Japan für den heutigen Freitag erneut eine Dringlichkeitssitzung einberufen.

Die nordkoreanische Rakete soll 3.700 Kilometer zurückgelegt haben, bevor sie östlich von Hokkaido ins Meer stürzte. Damit flog sie 1.000 Kilometer weiter als die zuletzt gestartete Rakete am 29. August. Südkorea hat auf den Raketenstart aus Nordkorea mit dem Abschuss zweier ballistischer Raketen reagiert.

Südkoreas Präsident Moon Jae-in hat in Reaktion auf die nordkoreanische Rakete eine nationale Dringlichkeitssitzung einberufen. Auf dieser erklärte Moon, dass "ein Dialog in einer Situation wie dieser unmöglich ist".

Wenn Nordkorea eine Provokation gegen uns oder unsere Verbündeten unternimmt, haben wir die Rechtfertigung, den Norden unwiederbringlich zu zerstören", wird Moon von der Yonhap Nachrichtenagentur zitiert.

Seoul feuerte heute morgen zwei ballistische Raketen in das Japanische Meer:

Erneut schlugen im Norden Japans die Sirenen Alarm. Das "J-Alert-Warnsystem" warnte die Bürger via Lautsprecher, SMS und Radio, sich vor der Rakete in Sicherheit zu bringen:

Während die Sirenen dröhnten, erstrahlte am Himmel ein Regenbogen: