USA: Was geht da vor sich? Mysteriöse "Arbeiten" auf beschlagnahmtem russischem Generalkonsulat

USA: Was geht da vor sich? Mysteriöse "Arbeiten" auf beschlagnahmtem russischem Generalkonsulat
Das russische Außenministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die undefinierbare Arbeiten auf dem Dach des russischen Generalkonsulats in San Francisco zeigen. Dieses hatten die USA, neben zwei anderen Vertretungen Russlands, kürzlich beschlagnahmt. Zwei Tage hatten die Mitarbeiter Zeit, die Gebäude zu räumen. Russland protestiert. Wie es auf dem Facebook-Account des russischen Außenministeriums heißt, wurden die Räumlichkeiten von FBI-Agenten illegal durchsucht.

In der Erklärung wird folgender Sachverhalt geschildert:

"Was die US-Regierung 'Inspektionen' nennt, ist in Wahrheit eine illegale Invasion russischer diplomatischer Räume, die mit einer Durchsuchung vom Keller bis zum Dachboden einherging. Besonders Schreibtisch und Schränke wurden sorgfältig durchsucht. FBI-Agenten suchten jeden Winkel ab und öffneten sogar die Decke. Einige dieser Aktionen wurden aufgenommen und öffentlich gemacht. Wichtig ist, dass die Gebäude, die Eigentum unseres Staates sind, nicht versiegelt, sondern beschlagnahmt wurden. Amerikaner 'in Zivil-Kleidung' bleiben dort. Bewaffnete Polizisten bewachen den Umkreis des angrenzenden Geländes."

Weiter heißt es in dem Statement:

"Die Amerikaner nehmen obskure Arbeiten im Konsulat in San Francisco vor – sie sägen und hobeln. Soweit wir es verstehen, verursacht dies großen Schaden an der historischen Inneneinrichtung. Agenten betreten auch das Dach. Mit anderen Worten, sie verhalten sich wie Besatzer. Diese Maßnahmen sind ein offenkundiger Verstoß gegen die grundlegenden Normen des Völkerrechts, einschließlich jener des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen von 1961, des Wiener Übereinkommens über die konsularischen Beziehungen von 1963 und des bilateralen konsularischen Abkommens von 1964 [nach dem die Gebäude unantastbar sind]."

Das Außenministerium erklärt zudem:

"Die US-Beamten greifen, ohne mit der Wimper zu zucken, auf eklatante Lügen zurück. Sie behaupten, dass wir es 'ihnen erlaubt haben, in die Räumlichkeiten zu gelangen'. Lassen Sie uns die Fakten klarstellen. Wir wurden direkt bedroht. Man sagte uns, dass andernfalls mit speziellen Werkzeugen die Türen aufgebrochen werden. So lief es auch in unserer Handelsvertretung in Washington ab, wo die Amerikaner das Tor aufbrachen. Fahrzeugen mit Agenten [fuhren auf das Grundstück]. Sie brachten große Kisten mit unbekannten Inhalten in das Gebäude und durchsuchten es. All das geschah ohne unsere Vertreter, deren Anwesenheit nur während der ersten Phase der Durchsuchung gestattet war."