Migranten in Brüssel: Ich kam für ein besseres Leben nach Europa, doch es ist schlechter als vorher

Migranten in Brüssel: Ich kam für ein besseres Leben nach Europa, doch es ist schlechter als vorher
Sie alle kamen mit der großen Hoffnung nach Europa, dass sich ihr Leben erheblich verbessern würde. Die Realität sieht oft anders aus, wie jüngste Aufnahmen aus Brüssel zeigen. In und rund um einen Park schlafen Migranten aus Ländern wie dem Sudan, Eritrea und Afghanistan unter offenem Himmel. Sie frieren, haben Hunger und sind sich selbst überlassen. Ihre Kleidung waschen sie auf einem Spielplatz, Essen, das ihnen gebracht wird, gibt es oft nur einmal am Tag.

Diese Szenen spielen sich nur 15 Minuten vom Gebäude der Europäischen Kommission entfernt ab. Ein Migrant erklärt, dass es ein großer Fehler war, nach Europa zu kommen, denn in seiner Heimat ging es ihm eigentlich gut. Er dachte aber, dass es ihm in Europa viel besser gehen würde, aber das war falsch, wie er feststellt. Hier in Europa geht es ihm heute viel schlechter als in seiner Heimat, erklärt er. Auch in Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien haben sich im Zuge der Flüchtlingskrise viele solcher Hotspots gebildet, wo Migranten und Flüchtlinge auf offener Straße hausen und überleben.

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