München: „Multikulti Endstation“ - Migrationsgegner unterbrechen Rede von Horst Seehofer

München: „Multikulti Endstation“ - Migrationsgegner unterbrechen Rede von Horst Seehofer
Der bayrische Ministerpräsident und Vorsitzende der CSU, Horst Seehofer, hat gestern in München die Kampagne „Bayern-Plan“ seiner Partei präsentiert. Während seiner Rede wurde er von Migrationsgegnern unterbrochen. „Heimat, Freiheit, Tradition – Multikulti Endstation“ riefen die mutmaßlichen Anhänger der Identitären Bewegung.

Bei der Veranstaltung lobte Seehofer Bundeskanzlerin Angela Merkel als „die einzige Person, die die freie Welt zusammenhalten kann“. Doch trotz der lobenden Worte enthält der „Bayern-Plan“ einige signifikante Unterschiede zum CDU-Pendant. In dem Plan der CSU werden die Ausweitung der Mütterrente, bundesweite Volksentscheide und eine Obergrenze für Flüchtlinge befürwortet. Seehofer betonte, dass die Eingewanderten sich der Leitkultur hierzulande verschreiben müssten. Diese bedeutet seiner Ansicht nach, dass Flüchtlinge und Migranten „die deutsche Sprache lernen, sich den eigenen Lebensunterhalt selbst erarbeiten, sich an Recht und Ordnung halten, und zwar an unser Recht und nicht an das Recht irgendwelcher arabischer Staaten“. „Leitkultur heißt auch: Mit uns leben zu wollen, und nicht neben uns oder gar gegen uns“, fügte er hinzu.