Schorndorf: Bislang vier Tatverdächtige nach sexuellen Übergriffen auf Volksfest nahe Stuttgart

Schorndorf: Bislang vier Tatverdächtige nach sexuellen Übergriffen auf Volksfest nahe Stuttgart
Vier Tatverdächtige gibt es bislang nach den sexuellen Übergriffen auf dem Schorndorfer Volksfest laut Informationen des Bürgermeisters Matthias Klopfer. Bei ihnen soll es sich um einen Iraker und drei Afghanen handeln. Bislang hat die Polizei vier Anzeigen wegen sexueller Übergriffe erhalten. Bei dem sonst relativ friedlichen Stadtfest kam es außerdem zu Randalen durch Jugendliche. Diese bewarfen sich nicht nur gegenseitig mit Flaschen, sondern auch die Einsatzkräfte.

Außerdem kam es zu Sachbeschädigungen an Polizeiwagen. „Wer letztendlich Auslöser für den Krawall im Schlosspark war, lässt sich nach heutigem Stand noch gar nicht sagen“, erklärt Klopfer. Aus einer Gruppe von etwa 1.000 Menschen im Schlosspark sei es zu Angriffen auf Gäste und Polizisten gekommen, wie Medien berichten. Der Aalener Polizeipräsident Roland Eisele gestand ein, dass „die Polizei die Situation nicht immer im Griff hatte“.

Mehr zum Thema - Nach sexuellen Übergriffen und Randalen: Mehr Polizeikräfte für Schorndorfer Stadtfest

Eine Anwohnerin zeigte sich währenddessen schockiert über die Ausschreitungen auf dem Fest. „Unglaublich, man denkt man hat nichts damit zu tun und auf einmal hat man solche Chaoten in der eigenen Stadt“, erklärt sie.