Irakische Soldaten verprügeln angeblichen IS-Kämpfer und stürzen ihn eine Klippe hinunter

Irakische Soldaten verprügeln angeblichen IS-Kämpfer und stürzen ihn eine Klippe hinunter
In sozialen Medien ist ein Video aufgetaucht, das irakische Soldaten zeigen soll, die einen angeblichen IS-Kämpfer foltern. Der mutmaßliche Terrorist wird verprügelt. Anschließend führen die Soldaten ihn zu einer Klippe am Tigris-Fluss und stürzen ihn hinunter. Der Mann liegt danach regungslos am Boden, dennoch eröffnen die Soldaten das Feuer auf ihn.

Die Menschenrechtsgruppe von Human Rights Watch forderte nach Veröffentlichung des Videos die irakische Regierung auf, den Vorfall zu untersuchen. Der irakische Militärsprecher Jahja Rasul erklärte daraufhin, dass jeder Menschenrechts- oder Kriegsgesetzverletzer zur Rechenschaft gezogen würde. Auch dieser Vorfall würde gründlich überprüft werden und mögliche Täter zur Rechenschaft gezogen, sollte das Video echt sein.  

In der jüngsten Vergangenheit waren mehrere Videos veröffentlicht worden, die irakische Soldaten bei der Folter von mutmaßlichen Terroristen zeigen. Andere Quellen behaupteten, dass auch einfache Zivilisten zu Tode gequält worden seien. Besonders in Mossul sei es zu solchen Vorfällen gekommen, während dort die irakische Armee und die internationale US-Koalition eine massive Offensive gegen die Terrororganisation führten. Mittlerweile soll die Millionenstadt komplett zurückerobert worden sein.

Beitrag aus dem letzten Monat über Foltervorwürfe:

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