Mit Kunstblut gegen Stierkampf: Protestaktion in Madrid

Mit Kunstblut gegen Stierkampf: Protestaktion in Madrid
Erst vergangenen Monat wurde dem "Stierrennen" in Pamplona ein Denkmal gesetzt.
Mit Kunstblut beschmierte Aktivisten veranstalteten am Freitag in Madrid eine Protestaktion gegen Stierkampf anlässlich des alljährlichen „Stierrennen“ im spanischen Pamplona. In einer nachgebauten Stierkampfarena auf dem bekannten Platz Puerta del Sol veranstalteten die Aktivisten ein sogenanntes "Die-In".

Mit der Aktion wollen sie auf das Leid und die Schmerzen der Stiere aufmerksam machen. Die Aktion wurde von der Gruppe "Gladiatoren für den Frieden" organisiert. Das auch als „Stierrennen“ bezeichnete „San Fermin Festival“ findet alljährlich in Pamplona statt. Sieben Tage lang werden jeden Morgen sechs Stiere entlang einer Route in der Altstadt in Richtung der Stierkampfarena getrieben. In einem waghalsigen Manöver versuchen die Teilnehmer, darunter auch regelmäßig ausländische Touristen, einen Teil der Wegstrecke neben einem Stier herzulaufen.