Hamburg: Wegen angeblichen Kindesmissbrauchs – Halbnackte Femen-Frauen stürmen Woody-Allen-Konzert

Hamburg: Wegen angeblichen Kindesmissbrauchs – Halbnackte Femen-Frauen stürmen Woody-Allen-Konzert
Zwei barbusige Femen-Aktivistinnen haben am Dienstag ein Konzert des US-Regisseurs Woody Allen und seiner New Orleans Jazz Band in der Hamburger Elbphilharmonie unterbrochen. Die Oberkörper der Frauen waren mit Parolen gegen Kindesmissbrauch bemalt. Hintergrund ist, dass Allens Adoptivtochter, Dylan Farrow, mehrfach behauptet hatte, dass Allen sie im Alter von sieben Jahren missbraucht hätte. Woody Allen bestritt stets die Vorwürfe.

Er verlor den Sorgerechtsstreit, wurde aber nie wegen Missbrauchs verurteilt. Das Gericht beschrieb Allens Verhalten laut der New York Times damals jedoch als "schändlich und gefühllos". Die Gerüchte wurden später noch zusätzlich dadurch befeuert, dass Allen seine andere Adoptivtochter, Soon-Yi Previn, 1997 heiratete. Die beiden adoptierten zwei Mädchen. Der heute 81-jährige Allen wirkte verwirrt über die Situation, dass die Aktivistinnen auf seine Bühne stürmten. Die Aktivistinnen brüllten Parolen gegen sexuellen Missbrauch. Später verteilten sie Flugblätter, auf denen es hieß, dass sie den Gästen nicht den Abend verderben, sondern den Opfern sexueller Gewalt eine Stimme verleihen wollten.