"Die weiße Rasse retten": Rechtsextreme Gruppen gründen in Ungarn neue Anti-Immigrations-Bewegung

"Die weiße Rasse retten": Rechtsextreme Gruppen gründen in Ungarn neue Anti-Immigrations-Bewegung
Mehrere rechtsextreme Gruppen haben in Ungarn neue Anti-Immigrations-Bewegung gegründet. Etwa 300 ultranationalistische Aktivisten versammelten sich am Samstag im Budapester Vorort Vecses, um die neue Bewegung "Kraft und Bestimmung" aus der Taufe zu heben.

Mitglieder anderer rechtsextremer Gruppen wie "Identitesz" (Identity), "Betyarsereg" (Die Armee der Geächteten) und die Ungarische Selbstverteidigungsliga veranstalteten eine Kundgebung zur Unterstützung der neuen politischen Bewegung.

In der Ansprache an die Menge verkündete Zsolt Tyirityan, ein Mitgründer der Bewegung, er sei "stolz, Mitglied der weißen, europäischen Rasse" zu sein.

"Die Seele Europas wird ermordet, wir, die wir uns in ganz Europa organisieren, eine neue Rechte bilden, müssen diese Seele wiederbeleben", erklärte der Präsident der rechtsextremen Gruppe "Identität", Balazs Laszlo.

In Ungarn bildet die nationalistische Jobbik eine parlamentarische Opposition von rechts zur regierenden nationalkonservativen Fidesz, die auf europäischer Ebene eine verhältnismäßig restriktive Linie in der Einwanderungspolitik verfolgt. Die Gründer der neuen rechtsextremen Bewegung werfen Jobbik jedoch vor, politisch zu weit in die Mitte gerückt zu sein.

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