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"Marsch der Gerechtigkeit": Zehntausende versammelten sich in der Türkei zu Abschlusskundgebung

"Marsch der Gerechtigkeit": Zehntausende versammelten sich in der Türkei zu Abschlusskundgebung
Der Protestmarsch von Unterstützern der oppositionellen türkischen Republikanischen Volkspartei (CHP) endete am Sonntag beim Maltepe-Gefängnis von Istanbul. Zehntausende von Unterstützern der Opposition versammelten sich außerhalb des Maltepe-Gefängnis in Istanbul, nachdem sie einen 450 Kilometer langen Protestmarsch beendet hatten, der in Ankara begann. Zum "Marsch für die Gerechtigkeit" hatte der seit 2010 amtierende Parteivorsitzende der CHP, Kemal Kilicdaroglu, aufgerufen.

Der Protest begann am 15. Juni, nachdem ein CHP-Mitglied und Mitglied des Parlaments, Enis Berberoglu, wegen angeblichen "Staatsverrats" zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Er sitzt im Gefängnis von Maltepe ein.

Berberoglu ist der erste CHP-Abgeordnete, der nach einem neuen Gesetz verurteilt wurde, das die erleichterte Aufhebung der Immunität für Parlamentsabgeordnete ermöglicht. Seine Verurteilung erfolgte auf Grund der Beschuldigung, er habe gegenüber der Zeitung "Cumhuriyet" den türkischen Geheimdienst (MIT) bezichtigt, Waffen an militante Gruppen in Syrien zu liefern.

Die Kundgebung fand knapp ein Jahr nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei vom 15. Juli 2016 unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

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