Ruhe nach dem Sturm in Hamburgs Straßen

Ruhe nach dem Sturm in Hamburgs Straßen
Die Hamburger räumen heute auf.
Einen Tag nach dem Ende des G20-Gipfels in Hamburg fand sich die Stadt am Sonntagmorgen im Angesicht verbarrikadierter Geschäfte, zerbrochenen Glases und allerlei Trümmer wieder. Die Zeichen der gewalttätigen Proteste gegen das internationale Forum werden der Stadt noch für eine Weile erhalten bleiben.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten dominierten die deutsche Hafenstadt über einen Zeitraum von drei Tagen. Wasserkanonen, Pfeffersprays und Schlagstöcke kamen zum Einsatz, um die Demonstranten zu zerstreuen. Beide Seiten geben der jeweils anderen die Schuld an der Eskalation.

Die am Samstag veröffentlichten Zahlen legten die Zahl der Verhafteten mit 143 fest, während die örtlichen Behörden auch mitteilten, dass etwa 200 Polizeibeamte bei den Zusammenstößen verletzt worden seien. Die Zahl der verletzten Demonstranten wurde nicht genannt.