"US-Truppen raus!" - Philippinen ziehen gegen US-Präsenz und Einmischung auf die Straße

"US-Truppen raus!" - Philippinen ziehen gegen US-Präsenz und Einmischung auf die Straße
Die Philippinen sind eine Marionette und ein Fußabtreter ihrer [der USA] geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen, erklärt eine der vielen Demonstranten in Manila. "USA gleich Terroristen", ruft die Menge im Chor auf ihrem Weg zur US-Botschaft in der philippinischen Hauptstadt. Vor dem Ziel kommt es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Die Menschen sind wütend auf die Einflussnahme, die die USA auf ihr Land ausüben.

"Protestiert gegen die fortdauernde US-Kontrolle über wirtschaftliche, politische, militärische, kulturelle und internationale Angelegenheiten der Philippinen", heißt es auf der Seite der Protest-Initiatoren der linken KMU. Staatspräsident Rodrigo Duterte rief im vergangenen Monat das Kriegsrecht in Mindanao aus, um gegen Islamisten, die mit der Terrororganisation des Islamischen Staats verbündet sind, vorgehen zu können. Eine Demonstrantin stört, dass vor Ort auch US-Militär eingesetzt wird. Ihrer Meinung nach wollen die USA das Kriegsgeschehen selbst steuern und bestimmen.

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