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„Die Menschen wollen keine Mauern“: Litauen errichtet Grenzzaun zu Russland

„Die Menschen wollen keine Mauern“: Litauen errichtet Grenzzaun zu Russland
Litauen hat mit dem Bau eines Zauns an seiner gemeinsamen Grenze mit Russland begonnen. Das Land grenzt an die russische Exklave Kaliningrad. Der russische Außenminister Sergej Lawrow nannte die Errichtung des Grenzzaunes ein russophobes Projekt.

Er zeigte sich dennoch zuversichtlich. Während eines gemeinsamen Gespräches mit dem Kaliningrader Gouverneur Anton Alikhanow am Dienstag erklärte Lawrow: „Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Polen und Litauen gibt es eine Reihe von Projekten, die im Interesse der Kaliningrader Region durchgeführt werden. Es ist angenehm, dass trotz der russophoben Handlungen der Führer dieser Länder, die örtlichen Behörden, die an die Region Kaliningrad angrenzen, das direkte Interesse ihrer Bewohner sehen, weiter zu kommunizieren, statt Mauern zu bauen.“

Den ersten Zaunpfahl brachte symbolisch der litauische Innenminister Eimutis Misiunas in die Erde, während die Presse Fotos machte. Auch der Kommandeur des litauischen Staatsgrenzschutzdienstes, Renatas Pozela, war anwesend. Die Grenze zu Russland soll bis Dezember mit einem zwei Meter hohen Zaun versehen sein.

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