Manchester: Muslime starten interreligiöse Friedensmärsche - Anschlag hat nichts mit Religion zu tun

Manchester: Muslime starten interreligiöse Friedensmärsche - Anschlag hat nichts mit Religion zu tun
Die muslimische Gemeinde von Manchester hat gestern einen Marsch für den Frieden in Manchester abgehalten. Anlass für den Friedensmarsch war der tödliche Terrorangriff letzten Montag auf ein Pop-Konzert der US-Sängerin Ariana Grande in der Stadt. Die „Nord Manchester Jamia Moschee“ organisierte den Marsch und bat Menschen allen Glaubens, sich zu vereinen und der Opfer des Angriffs zu gedenken.

Am Freitag zuvor organisierte die Moschee bereits einen ähnlichen Marsch, an dem etwa 300 Menschen teilnahmen und anschließend Blumen am Anschlagsort niederlegten. Einer der Protestteilnehmer erklärt: „Was passiert ist, ist nicht im Namen der Muslime, es ist nicht im Namen irgendeines Glaubens oder irgendeiner Religion geschehen. Es ist falsch, es ist kriminell, und was passiert ist, ist sehr, sehr traurig, und jeder trauert, ganz Manchester ist in Trauer.“


Mindestens 22 Menschen, darunter viele Kinder, wurden bei dem Attentat getötet und über 100 zum Teil schwer verletzt. Ein Einzeltäter sprengte sich in der Menschenmenge in die Luft. Der IS reklamierte die Tat später für sich.

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