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Berlin: Obdachloser an Heiligabend angezündet - Sieben Flüchtlinge wegen versuchtem Mord vor Gericht

Berlin: Obdachloser an Heiligabend angezündet - Sieben Flüchtlinge wegen versuchtem Mord vor Gericht
Sieben junge Männer sollen am Heiligabend versucht haben, einen Obdachlosen in Brand zu setzen. Bundesweit schockierte die grausame Meldung Menschen. Der Vorfall in dem Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße wurde auf Video festgehalten. Sechs der sieben Asylsuchenden, die aus Syrien und Libyen stammen, müssen sich nun vor Gericht wegen versuchten Mordes verantworten, der siebte wegen unterlassener Hilfeleistung.

Sechs der jungen Männer sollen bereits polizeibekannt gewesen sein, unter anderem wegen Körperverletzung. Sie kamen zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland. Am  Dienstag war Prozessauftakt im Amtsgericht in Berlin.

Folgendes soll am besagten Abend geschehen sein: Ein 37-jähriger, wohnungsloser Pole legte sich im besagten U-Bahnhof auf eine Bank und deckte sich mit Zeitungspapieren zu. In der Nacht gegen 2 Uhr näherten sich ihm die Verdächtigen und zündeten brennbare Gegenstände in unmittelbarer Nähe des Kopfes des schlafenden Mannes an. Unter dem Kopf des obdachlosen Mannes fängt es an zu brennen. Durch das schnelle Eingreifen von Passanten konnte Schlimmeres verhindert und der Brand gelöscht werden.

Die Angeklagten, die zwischen 16 und 21 Jahre alt sind, gestehen an dem Vorfall beteiligt gewesen zu sein und führen dies auf Alkoholkonsum zurück, erklärt Staatsanwalt Martin Glage. „Die meisten Angeklagten sagten allerdings, sie wollten die jeweils anderen und vor allem den Haupttäter von der Tat abhalten, was allerdings die Videoaufnahmen, so meines Erachtens, nicht hergeben“, fügt er hinzu.

Bilder zeigen Angeklagte.
Bilder zeigen Angeklagte.

Die Verdächtigen sitzen seit dem 27. Dezember in Haft. Sie stellten sich, nachdem die Poilizei Fahndungsfotos öffentlich machte. Ob im Falle einer Verurteilung auch eine Abschiebung droht, ist bislang unklar. 

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