Landtagswahl in Schleswig Holstein: Mit diesen Clips gingen die Parteien auf Wählerfang

Bildausschnitte aus Wahlspots der LINKEN, SPD, AfD und der Grünen.
Bildausschnitte aus Wahlspots der LINKEN, SPD, AfD und der Grünen.

Ersten Prognosen zufolge ist die CDU stärkste Kraft in Schleswig Holstein. Im Vergleich zu den Aufrufzahlen der Wahlclips anderer Parteien floppte der CDU-Wahlspot über ihren Spitzenkandidaten, Daniel Günther, mit nur 3.700 Aufrufen:

SPD-Spitzenkandidat, Torsten Albig, stellt sich vor, als "der mit der Glatze". Den Prognosen zufolge, ist die SPD großer Verlierer mit nur 26 Prozent gegenüber den 33 Prozent der CDU. Sein Wahlspot holte aber über 78.000 Klicks.

Die Grünen, den Prognosen zufolge drittstärkste Kraft, setzten in ihrem Spot auf Bilder und "hippe" Musik. "Mit Mut und Biss, mit Haltung und Energie, mit Heinold und Habeck. Mit diesen klaren Ansagen und diesem Team wollen wir weiter Verantwortung für Schleswig-Holstein übernehmen", heißt es unter dem Video mit fast 15.000 Aufrufen.

Knapp hinter den Grünen liegt laut den Prognosen die FDP mit ihrem Spitzenkandidaten, Anwalt und Kieler, Wolfgang Kubicki. Er will mehr Geld für Bildung, mehr Polizisten für die Sicherheit, bessere Autobahnen und kostenfreie Kitas. Fast 54.000 Menschen riefen das Video auf.

Mit progonstizierten 5,5 Prozent folgt die AfD der FDP. Dieser Wahlspot erntete mit großem Abstand die meisten Aufrufzahlen unter den AfD-Videos. "Einfach am 07. Mai richtig wählen und das Pfefferspray kann zu Hause bleiben" schauten sich über 40.000 Menschen an.

Die LINKE, mit 3,5 Prozent in den Prognosen gleichauf mit der SSW, nahmen sich SPD-Mann und Ministerpräsident Schleswig Holsteins, Torsten Albig, zum Feindbild.