Präsidentschaftswahl in Frankreich: Ein Tag voller Gewalt und Zerstörung in Paris

Vermummte Protestler schlagen Ladenfenster in Paris ein.
Vermummte Protestler schlagen Ladenfenster in Paris ein.
Während sich gestern in Frankreich die erste Runde der Präsidentschaftswahl ihrem Ende zuneigte, zogen Protestler in 13 französischen Städten auf die Straßen. Unter dem Motto „Die Nacht der Barrikaden“ protestierten sie gegen alle zur Wahl stehenden Kandidaten. In Paris zog der Protest eine Spur der Zerstörung nach sich. Ladenfenster, Bushaltestellen und Werbeanzeigen gingen zu Bruch, Wagen brannten aus, Müll- und Feuerbarrikaden zierten die Straßen.

Die Aufnahmen zeigen auch, wie eine Demonstrantin von Polizisten brutal zu Boden geschleudert wird, so dass sie mit ihrem Gesicht auf dem Asphalt landet. Der Sturz verursachte eine blutende Wunde in ihrem Gesicht. Auf Grund ihrer Kopfverletzung musste sie in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizisten feuerten unzählige Tränengasgeschosse ab. Mehrere Personen wurden festgenommen. Nahe der U-Bahnstation Stalingrad in Paris brannten mehrere PKW aus.

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