Sacharowa: Reaktionen aus dem Westen zu St. Petersburg offenbaren niveaulose Doppelstandards

Sacharowa: Reaktionen aus dem Westen zu St. Petersburg offenbaren niveaulose Doppelstandards
Sacharowa bei Pressebriefing am Mittwoch in Moskau.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat sich gestern in Moskau zu dem medialen Echo aus dem Westen über den Terroranschlag in Sankt Petersburg geäußert. Gerade die Washington Post hätte mit ihrem Bericht über den Angriff bewiesen, dass sie, geleitet von Doppelstandards, den Abgrund der Niveaulosigkeit erreicht hat. In dem Artikel heißt es, dass Russland nicht so viel Mitgefühl erwarten solle, wie es bei Terroranschlägen im Westen der Fall sei.

In der New York Times hieß es, dass der Anschlag eine Rückzahlung für die russische Außenpolitik sei. Hier in Deutschland knüpfte Boris Reitschuster gar schon eine Verschwörungstheorie. In der Huffington Post schrieb er davon, dass der Anschlag Putin nütze und dass Kritiker den Verdacht hätten, dass der Kreml in das Attentat verwickelt sein könnte.

Doch es gab auch Staatsführer und Bürger sowie Köpfe internationaler Organisationen, die bei „dieser Tragödie nicht gleichgültig geblieben sind“, erklärte sie. Sie fuhr fort: „Danke an alle, die Blumen und Kerzen weltweit zu den russischen Botschaften gebracht haben. Wir bedanken uns bei den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates für die Verurteilung des Terroranschlags. Besonders möchte ich unsere Dankbarkeit unterstreichen für die Reaktionen, die wir in der Ukraine gesehen haben. Das Beileid der ukrainischen Beamten und Bürgerinnen und Bürger ist nicht unbemerkt geblieben. Wir sind besonders dankbar dafür.“

Laut Sacharowa ist der Terrorangriff in Sankt Petersburg ein weiterer Beleg dafür, dass der Terrorismus eine globale Bedrohung darstelle. Sie forderte erneut die westlichen Partner zu einem gemeinsamen Anti-Terror-Kampf unter Schirmherrschaft des UN-Sicherheitsrats auf. 

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