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London: Saudischer Militärsprecher zeigt nach Eierwurf und versuchter Festnahme seinen Stinkefinger

Saudischer Militär-Sprecher zeigt Aktivisten den Mittelfinger, nachdem diese ihn wegen Kriegsverbrechen im Jemen unter Arrest stellen wollten.
Saudischer Militär-Sprecher zeigt Aktivisten den Mittelfinger, nachdem diese ihn wegen Kriegsverbrechen im Jemen unter Arrest stellen wollten.
General Ahmed al-Asiri, Sprecher der Saudi-geführten Koalition im Jemen, wurde gestern in London von Protestlern mit dem Vorwurf konfrontiert, für Kriegsverbrechen im Jemen verantwortlich zu sein. Einer von ihnen bewarf den saudischen Militär-Sprecher mit einem Ei und traf ihn. Ein anderer versuchte, ihn festzunehmen. "Ich nehme ihn fest, weil er ein Kriegsverbrecher ist", so der Aktivist. Al-Asiri reagierte wenig galant und zeigte den Protestlern seinen erhobenen Stinkefinger.

Der Sprecher der Kriegskoalition sollte gestern in der britischen Hauptstadt bei einem Think-Tank-Forum auftreten. Der Saudi-geführte Krieg gegen die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen ist besonders verheerend für die Zivilbevölkerung. Es wird zudem befürchtet, dass sich die akute Hungerkrise in dem Land noch tödlicher auswirken wird als die zehntausenden Luftangriffe, die die Koalition bereits in dem Land durchgeführt hat. Medienberichten zufolge soll al-Asiri kürzlich gesagt haben, dass bereits 90.000 dieser Angriffe auf den Jemen unternommen worden seien. Die Nachbarländer haben den Jemen, der hinsichtlich der Nahrungsmittelversorgung seiner Bürger zu fast 90 Prozent auf den Import von Gütern angewiesen ist, ringsherum mit Wirtschaftsblockaden belegt. Mittlerweile ist der Nahrungsmangel so hoch, dass sieben Millionen Menschen, also über 30 Prozent der Einwohner, vom Hungertod bedroht sind. 500.000 Kinder schweben laut Oxfam in akuter Lebensgefahr.

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