Syrien: Kurdinnen erklären Erdogan und dem IS den Krieg und wollen ihn mit US-Hilfe gewinnen

Soldatin der Frauen-Schutz-Einheit der YPG in Manbidsch erklärt Erdogan und dem IS den Krieg.
Soldatin der Frauen-Schutz-Einheit der YPG in Manbidsch erklärt Erdogan und dem IS den Krieg.
„Wir, zusammen mit der Koalition, werden den Hund Erdogan, den IS und die Besatzer in Manbij und Syrien bekämpfen. Wir werden die Rechte der Frauen, unsere Freiheit und die Freiheit derer, die die Freiheit lieben, schützen“ erklärt eine Soldatin der Frauen-Schutz-Einheit der YPG am Samstag in Manbidsch. Anfang des Monats erreichten 400 Soldaten der US-amerikanischen Marineinfanterie die Region, mit dem Ziel die Kurden in ihrem Kampf gegen den IS zu unterstützen.

Eine ihrer Kameradinnen sieht es ähnlich: „Wir arbeiten hier mit der Koalition zusammen, um den IS und Erdogan zu bekämpfen, um die Stadt Manbidsch und alle besetzten Gebiete in Syrien zu befreien.“ Die Türkei sieht in der YPG einen Ableger der Terror-Organisation PKK. Der türkische Außenminister Cavusoglu erklärte, dass die Türkei das YPG-Vorhaben der Gebietskontrolle „keinesfalls erlauben“ werde. Laut ihm sei die YPG für die Türkei genauso gefährlich wie der IS.

Im August 2016 marschierte die Türkei offiziell in Syrien ein, um die „türkische Grenzregion von Terrorgruppen zu säubern“. Bis Dato beschränkte sich ihr Engagement in Syrien auf logistische Unterstützung der Kämpfer der FSA, die die syrische Regierung stürzen wollen. Seit der Operation „Euphrat Schutzschild“ treten die türkische Armee und Kampfgruppen der FSA unter türkischem Kommando gemeinsam in Syrien auf. Sie gehen gleichermaßen im Norden Syriens gegen die YPG und den IS vor.

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