Sacharowa: Die westlichen Mainstream-Medien schweigen das Leid der Zivilisten in Mossul tot

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa bei ihrer Pressekonferenz am Donnerstag.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa bei ihrer Pressekonferenz am Donnerstag.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat gestern in Moskau die westlichen Mainstream-Medien beschuldigt, dass sie das Leid der Zivilisten in Mossul vertuschen. „Beim Lesen der westlichen Mainstream-Medien, bekommt man das Gefühl vermittelt, dass Zivilisten und Kinder nur in einigen Städten getötet werden und gestorben sind, vor allem in Aleppo. Aber niemand in den westlichen Medien untersucht, was in Mossul geschieht“, so Sacharowa.

Darüber hinaus wird das Leid der Menschen, laut Sacharowa, auch von den Politikern in den westlichen Hauptstädten verschwiegen. Sie sprach über ein fünfjähriges Mädchen aus Mossul, dass in Folge eines Luftangriffs der US-geführten Koalition schwer verletzt wurde. „Aber wir sahen keine Bilder oder Porträts dieses Kindes in den Händen der führenden westlichen Politikwissenschaftler, Journalisten und Analytiker. Ihr Name und die Aufnahmen von ihr waren irgendwie kein Gegenstand bei den Briefings und Pressekonferenzen in den westlichen Hauptstädten, so als würde sie nicht existieren.“

Der Vater des Mädchens Ala erklärte, dass IS-Terroristen sich in einem Haus nahe seines Familienhauses verbarrikadiert hatten und aus diesem heraus schossen. Dann folgte ein Luftangriff, der sein Haus zerstörte. In dem Haus hielten sich die Mutter und drei weitere Personen auf, welche den Angriff nicht überlebten.

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