Syrien: US-Truppen in Manbidsch gefilmt - 400 weitere Soldaten sollen bei Kampf gegen IS helfen

US-Militärfahrzeuge in Manbidsch.
US-Militärfahrzeuge in Manbidsch.
Die USA haben 400 Soldaten, ein Großteil davon Marineinfanteristen, nach Syrien entsandt. Sie sollen in Nordsyrien an einer Offensive teilnehmen, um Rakka vom selbsternannten Islamischen Staat zu befreien. Jüngste Aufnahmen, die gestern im syrischen Manbidsch entstanden sind, zeigen Dutzende von US-Militärfahrzeugen nahe der ortsansässigen US-Basis.

Laut US-Angaben werden die zusätzlichen US-Truppen die kurdisch geführten SDF-Truppen bei ihrer Offensive auf Rakka unterstützen. Die Stadt gilt als IS-Hochburg Syriens. So war die Stadt im Zusammenhang mit der erneuten Einnahme der Oasenstadt Palmyra durch die Terror-Organisation letzten Dezember bedeutend. Tausende Terroristen hatten erfolgreich einen Blitzangriff auf die antike Stadt gestartet. Nach russischen Angaben hatten sie dazu eine große Anzahl von Kämpfern aus Rakka herangezogen. Palmyra ist mittlerweile durch die syrische Armee und russische Luftunterstützung wieder befreit worden.