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Schwarzes Meer: Russische Luftwaffe trifft auf US-Kriegsschiff - Washington zeigt sich empört

Russische Kampfjets nahe der USS Porter
Russische Kampfjets nahe der USS Porter im Schwarzen Meer.
Das US-Verteidigungsministerium erklärte im Februar, dass es im Schwarzen Meer zu "gefährlichen und unprofessionellen“ Begegnungen zwischen russischen Kampfjets und einem US-Zerstörer gekommen sei. Weiter hieß es, dass die Jets ihre Transponder ausgeschaltet hatten und kein Funkkontakt möglich gewesen wäre. Jetzt hat das US-Verteidigungsministerium das Video dazu veröffentlicht.

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, wies die Kritik zurück und erklärte:

Wenn der US-Zerstörer auf einer Patrouillenfahrt nahe Russland - Tausende Meilen von seiner Küste entfernt - gewesen ist, ist es seltsam, sich über gewöhnliche Flüge unserer Flugzeuge über dem Schwarzen Meer zu wundern.“

Das US-Verteidigungsministerium spricht von „drei Zwischenfällen“ am 10. Februar. Beteiligt sollen vier bewaffnete und zwei unbewaffnete russische Militärflugzeuge gewesen sein, die sich dem Kriegsschiff „USS Porter“ auf bis zu 200 Meter näherten.

Regeln der Internationalen Gewässer wurden dadurch nicht verletzt. Die russischen Flugzeuge simulierten weder Angriffe noch veranstalteten sie gefährliche Flugmanöver über dem Zerstörer. Es gibt zudem keine Pflicht, dass die Transponder eingeschaltet sein müssen. Solche Flugannäherungen sind nichts Außergewöhnliches. So wurde der russische Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ bei seiner Durchfahrt des Ärmelkanals im Januar von britischen Kampfjets und Kriegsschiffen begleitet.

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